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Ich bin nicht arrogant. Ich bin schlimmer.

  • Rocco
  • 16. Dez. 2025
  • 7 Min. Lesezeit


Aiaiaiai …

 

Da stehst du seit Wochen unter Hochspannung.

Filter kurz vorm Durchbrennen.

Du willst, dass die kommenden Partys genau so laufen, wie sie laufen sollen.

Weil sie wichtig sind.

 

Und gleichzeitig gibt es diesen vollkommen imaginären Marketingdruck.

Imaginär deshalb, weil ich keine Content-Creator-Person bin, davon keine Ahnung habe und ehrlich gesagt auch nie haben wollte.

Aber der Versuch, trotzdem so etwas wie Marketing zu betreiben – posten, sichtbar sein, mithalten – treibt mich zuverlässig an den Rand der Verzweiflung.

 

Also denkst du über Gruppenposts nach, darüber, auf Insta irgendwie „geil“ zu wirken, über immer neue und noch geilere BÄÄÄHM-Reels: Feuerspucker, Explosionen, Zwerge auf Einrädern. Algorithmus-OpfergabenFuck.

 

Alter Schwede. Nee, komm schon, lass mal den scheiß, echt bitte.

 

Und die Erkenntnis:

Ich bin medial eine Vollpfeife. Nicht nur, dass ich es nicht kann – ich hab auch gar keinen Bock drauf.

Ich bin kein Selbstdarsteller. War ich nie. Werde ich nicht.

 

Und genau deshalb halten mich manche Kolleginnen und Veranstalterinnen für arrogant, eingebildet und hochnäsig? Echt jetzt? Ich tue doch gar nichts.

 

Ich meine ernsthaft, Leute.

Könnte ich so geile Reals und Storys produzieren wie Ihr. Mit explodierenden Stages und brennenden nackten Menschen, die trotzdem noch lachen, in einer Umgebung, dem Fegefeuer entsprungen, alles hart martialisch und ultra abgefahren….

 

Glaubt mir, ich würde die Welt damit zuscheißen. Ich würde Social Media so lange mit atompilzartigen Phallussymbolen penetrieren, bis selbst der Algorithmus glaubt, er sei meine Sex Doll Sub – mit emotionaler Abhängigkeit

 

Aber… ich kann es nicht, ich bin es nicht, ich hab keinen Bock drauf.

Ich weiß noch nicht mal, wo der beschissene Unterschied zwischen Reel und Story ist.

 

Bei uns brennt einfach niemand oder spuckt Feuer. Oder hängt an Fleischerhacken von der Decke.

 

Bei uns sind Menschen. Cool drauf. Offen. Mit Perücke, im Rollstuhl, mit Hund an der Leine oder auch mal im Engelsgewand. Aber alle einzigartig wundervoll.

 

Aber liebe Kolleginnen: Mich für arrogant zu halten, ist gar nicht sooo weit an der Realität vorbei.

 

Denn ich bin es. Mit Recht. Absolut. Hundert Prozent.

 

Wobei – nicht ganz.

 

Das Bild vom arroganten Italo-Schnösel, der nicht jeden in seinen Club lässt, stimmt. Aber es ist nur ein kleiner Ausschnitt meiner Persönlichkeit.

In Wahrheit ist euer Bild von mir viel zu harmlos. Ihr habt keine Ahnung, wie arrogant ich wirklich bin.

 

Diese Erhabene Überlegenheit meines Selbstwertes liegt nicht nur in meinem nieschlaffwerdenden Riesendödel oder meiner Eloquenz, die selbst Euren Lieblingstextgenerator an seine Lyrischen grenzen bringt, begründet, sondern daran, dass ich meine Gäste als Gäste sehe.

 

Und meinen Club als das, was er ist:

ein Ort für Freiheit, Lust und Spaß.

Für sexpositive Menschen. Für Freaks aller Art.

 

Und nicht als Gelddruckmaschine.

Denn wenn es nur ums Geld ginge, hätte ich ein Bordell eröffnet. Die Konzession dafür habe ich übrigens.

 

Gast: Was für ein kurzes fast banal erscheinendes Wort. In der heutigen tubokapitalistischen Gesellschaft kackt es förmlich ab hinter der größten und wichtigsten aller Sozioökonomischen Gruppen, den KUNDEN.

 

Nein bei uns kauft keiner ein Produkt und wir sichern uns durch AGBs ab. Wir Beherbergen Gäste. Und es entwickeln sich Gastfreundschaften.

 

Nein, liebe Freund*innen – ihr habt keinen blassen Schimmer, wie arrogant ich wirklich bin.

 

Zum Beispiel dann, wenn wir uns als Team Woche für Woche um unsere Gäste kümmern. Wenn wir ihnen etwas bieten, das heute selten geworden ist: ein zweites Zuhause.

 

Warum ich nicht jeden in meinen Club lasse? Egal ob gewerblich oder als Gast? Ist die Frage wirklich ernst gemeint?

 

Gegenfrage: Würdet ihr euren Wohnungsschlüssel irgendeiner fremden Person in die Hand drücken, nur damit sie bei euch eine Party feiert? Nein. Also warum sollte ich dann meinen Club jemandem zur Verfügung stellen, den ich weder kenne noch wahrscheinlich auch nicht mag.

 

Oider… Nicht mal meine eigene Mutter hat den Schlüssel zu meinem Club. Ok, zugegeben, da hat es aber eher andere Gründe. Ich fühle mich einfach unwohl bei dem Gedanken, dass meine Mutter theoretisch einfach bei einer Party auftauchen könnte. Vielleicht ein Kindheitstrauma.

Wenn du während morgendlicher Aufwachphase deine Morgenerektion begutachtest und deine Mutter unsanft die Tür öffnet, weil du zur Schule musst.

Nein.

Auch in meinem Alter möchte ich von meiner Mutter nicht überrascht werden.

 

Aber zurück zum Thema.

Wir müssen uns nicht selbst inszenieren, als wären wir die Geilsten auf Gottes Erden.

Die Menschen, die bei uns sind und uns kennen, wissen das längst.

 

Und ja: Es ist mir scheißegal, wenn an einem Wochenende mal nur 20 Gäste da sind. (naja nicht wirklich ganz aber....)

Dann ist es gemütlicher, herzlicher – und meistens wird es trotzdem genauso spät. Oder früh.

 

Und ein abfälliger, ungläubiger Ton am Telefon ändert maximal meine erzieherische Gewaltbereitschaft, aber nichts an der Sache. Lieber habe ich 20 wirklich wundervolle Gäste als einen PIEEEEEP… der nur um Geld zu verdienen Pieeeeeep……..PIEIEIEIEIEIEIEIEIEIEIEEEEEP.......

 

Nein, mein Freund. Das wird nix. Nicht bei Uns nicht mit Uns.

 

Was viele gern vergessen: Einen Monatsbetrieb aufrechtzuerhalten, ist ein klitzekleiner, aber sehr pikanter Unterschied zu einer Party im Monat, die auf bestehender Club-Infrastruktur aufsetzt.

 

Und jetzt kommt der Teil für alle, die glauben, der Club sei bloß die gemietete Bühne für ihr Konzept:

Ein Club ist kein neutraler Spielplatz. Er ist das Fundament.

Atmosphäre, Sicherheit, Haltung, Team, Räume, Regeln, der Ton an der Bar um halb sechs morgens – all das entsteht nicht im Eventtitel und auch nicht im Reel mit Nebelmaschine. Das entsteht bei uns. Jedes Wochenende.

 

Wer glaubt, Kundenzufriedenheit beginne beim Ticketverkauf, hat noch nie erlebt, wie Gäste bleiben weil sie nicht gehen wollen, wiederkommen, um zu bleiben und Danke sagen dafür das Sie da sein dürfen.

 

Insofern: Wir sind kein Spielball. Wir sind kein Teil eines Produkts. Wir sind das Gerüst und die Seele einer jeden Party bei uns.

 

Die Veranstalter*innen, die bei uns sind –

@SEIYOKU_offz,

@CHERRYundTIGER

@The_KINKY_Way,

 

Und die Gruppen

 

 – arbeiten nicht zufällig mit uns.

 

Wir sind gemeinsam gewachsen. Das sind Partner*innen nach unserem Verständnis von sexpositivem Lifestyle, Offenheit und Respekt.

 

Natürlich gibt es andere spannende Konzepte, die ich gern bei uns sehen würde, wie bspw. @https://www.joyclub.de/party/9438683.spicy_secret_social_club.html .

 

Aber alle unsere Partner*innen eint eines: ein gemeinsames Werteverständnis.

 

Ich finde es großartig, wenn jemand Wochen vorher bereits ausverkauft ist. Und ja, ich bin beeindruckt von martialischen Insta-Reels, die kinky-hip ankündigen, dass bald Weihnachten ist. Wirklich. Fast.

 

Aber bitte: Ich bin zu alt für diesen Zirkus.

 

Wir sind ein Club. Wir feiern geile Partys. Mal mit mehr, mal mit weniger Menschen.

Ich wichse mir keinen auf Gästezahlen. Nicht auf Fake-Bewertungen. Ganz sicher nicht.

 

Aber auf begeisterte Gäste. Auf Wiederkehrende. Auf ehrliche Danksagungen nach einer guten Nacht. Darauf bin ich stolz.

 

Ja, klar haben wir Hilfe. Ja, klar brauchen wir Hilfe. Und ja – wir brauchen Veranstalter*innen.

Aber niemand würde mehr als einmal mit uns arbeiten, wären wir respektlose Kinky-Honks, die sich einen Dreck um die Menschen scheren, die sie bezahlen.

Wir sind keine Veranstalterinnen. Wir sind ein Club. Ein geiler Club. DER Club.

Und wir haben unseren Laden im Griff.

 

Für alles andere gilt: Kommt vorbei. Oder ruft mich an.

Aber hört auf, Gerüchte in die Welt zu posaunen, und geht mir nicht mit eurem beleidigten "Mimimi-Rocco ist doof“-Scheiß-Geheule auf den Sack. Ihr habt eure Formate. Ist doch Super.

Also Warum bin ich dann der arrogante Arsch? Verstehe ich nicht. (Gut, bin ich so oder so, aus genannten Gründen.)

 

Also wer Fragen hat, gerne melden.

Und wenn ich nicht antworte auf Schreiben wie „Hey, willst du Party mit uns machen?“ oder „Hey, was kostet deine Location?“, seid froh drum.

Denn die Antwort auf solche Anfragen ist nur sehr selten diplomatisch nett.

Sondern geht eher Richtung: „Vollidiot, wer hat dir das Sprechen beigebracht und vor allem, wer hat dir einen Gewerbeschein in die Hand gedrückt, um Gäste zu bewirten?

Wer nix wird, wird Wirt.“ Klar, gilt heute leider auch noch.

 

Ich kann euch nicht erklären, wie man Gäste bekommt. Das wisst ihr selbst gut genug.

 

Aber ich kann euch erklären, wie man sich um Gäste kümmert.

 

Mit kollegialem, vorweihnachtlichem Gruß

 

Rocco

 

 

Und nein: Ich lasse auch nächstes Jahr nicht jede*n in meinen Laden.

 

Warum?

WEIL ICH ES KANN.

Weil wir es können!

 

Was wir können – ganz ohne Reel, aber mit Realität: EAT THIS

 

Sweet Paradise Vol. 12 – Christmas Special (München)

 

Winter Kink’d Up (München)

 

Holy Sins – Nikolaus Unleashed (München)

 

Rocco Horror Show – Let’s Do the Time Warp (München)

 

Le Swing – Erfahrungen & Bewertungen

 

 

Und ja – weil wir gerade beim Prahlen sind:

 

Die ersten Events in 2026 sind bereits ziemlich voll.

 

Couples & Ladies Only (München) 10.Jannuar

 

The M Club – Hot Night Vol. 2 (München) 07.März

 

München Fucks – Teufelswild Vol. 6 (München)

 

Dirty Thirty (München)

 

Naughty Carneval by Seiyoku (München)

 

 

Hier haben wir übrigens noch Platz:

Unholy Kink – Samstag, 20. Dezember

 

Kinky Disco Friday – Partyauftakt 2026, 9. Januar

 

Blindfold Night 4 – Couples by P&D Event, 31. Januar

 

Lingerie & Roses by Munich Love Affairs – A Valentine’s Affair, 13. Februar

 

Golden Elite by SinCity – Valentine Edition, 14. Februar

 

Ich bin nicht arrogant ich bin viel schlimmer 😉

 

 

An unsere Gäste des letzten Jahres, ganz besonders an die Schamlosen lebenden Carlitos dieKleine Elli’s Marc geAlphamuckt haben

LOVEUALL

 

An die, die uns noch nicht kennen. „Enter your own RISK“

 

An alle unsere Partner,

Ja ihr habt recht ich bin nicht einfach, ich bin stur ich bin hier und da etwas verplant, aber…. (Ach leckt mich….) Vielen lieben herzlichen dank für ein fantastisches Jahr mit vielen außergewöhnlichen Partys, Gästen und Koitalen Slapstick Einlagen. – Vergesst es! N’Scheiß werd ich entspannter 😉 

KISSUALL

 

 

An unsere Kollegen vom @https://www.joyclub.de/club/2767676.lillith.html, Liebe Sina vielen herzlichen Dank für deine wärmenden Worte in einem oft ziemlich unterkühlten Umfeld und deinen Geistigen beistand aus der Ferne.

 

HUGS&KISSES

 

 

Und alles nichts ohne Euch!

 

Team Le Swing. 

IPAAAO ELA,

die Kleinen M&Ms (blind, taub und stumm) aber unverzichtbar

Sexiest teacher alive DANI,

La Francoise,

Mamma Anderl,

Liebe Doreen,

und die beiden Blümchen auf der Mauer Steffi und Robi.

 

Ohne EUCH KEIN ICH!

 

Rocco S.

Stur, Arrogant, Katholisch und Sexy!

 
 
 

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